Klausurtermin eintragen, Unterlagen hochladen – und der Stoff verteilt sich auf die Wochen, die dir tatsächlich bleiben. Statt einer Tabelle, die ab Woche drei nicht mehr stimmt.

Ein Lernplan ist meist schneller gemacht als eingehalten. Sonntagabend eine saubere Tabelle, jede Woche ihr Kapitel – und in Woche drei stimmt keine Zeile mehr. Das liegt selten an der Disziplin: Ein starrer Plan verbucht jede Verschiebung als Rückstand, und irgendwann wirft man ihn weg statt ihn anzupassen.
Learnboost dreht die Reihenfolge um. Du gibst Klausurtermin und Zielnote vor und lädst deine Unterlagen hoch. Daraus entsteht ein Plan, der den Stoff auf die verbleibenden Tage verteilt – und nach jeder Lernsession neu rechnet, statt dich mit einem Rückstand allein zu lassen.
Was die Software übernimmt, ist die Verteilung – nicht die Entscheidung, was in deinem Fach überhaupt wichtig ist. Wie ein Lernplan inhaltlich aufgebaut sein sollte, welche Puffer realistisch sind und was in der letzten Woche noch etwas bringt, haben wir ausführlich aufgeschrieben: im Beitrag Klausur-Lernplan erstellen mit KI für die konkrete Klausurphase und in der ausführlichen Anleitung Lernplan erstellen mit KI für Prüfungen, Studium und Alltag für das Grundgerüst. Diese Seite beantwortet die andere Frage: wie du den Plan bekommst, ohne ihn zu bauen.
Der Plan ist kein Kalender, der leer bleibt, bis du ihn füllst. Er verteilt Inhalte, die aus deinem eigenen Material entstehen:
Im Dashboard siehst du, wie viele Tage bis zur Klausur bleiben, wie dein Fortschritt zur Zielnote steht und welche Themen noch offen sind. Das ersetzt die Frage „liege ich eigentlich im Plan?", die man sich sonst dreimal pro Woche stellt und nie beantworten kann.
Am meisten holst du heraus, wenn mehrere Klausuren in einer Phase liegen und du den Überblick über konkurrierende Fächer brauchst. Ebenso, wenn deine Prüfung von Wiederholung lebt – große Stoffmengen mit vielen Begriffen, wie in Medizin, Jura oder Psychologie – denn genau dort entscheidet der Abstand zwischen den Wiederholungen darüber, was am Prüfungstag noch abrufbar ist. Wie sich das mit Kartenstapeln kombinieren lässt, steht auf der Seite zu KI-Karteikarten aus deinem Skript.
Und es lohnt sich, wenn du zu den Leuten gehörst, die gern planen und selten beim Plan bleiben. Der Unterschied liegt nicht in der Motivation, sondern darin, dass ein automatisch neu berechneter Plan einen verpassten Tag nicht in ein Schuldkonto verwandelt.
Weniger sinnvoll ist der Weg, wenn deine Klausur in fünf Tagen ist. Dann brauchst du keine Verteilung über Wochen, sondern eine Priorisierung – lies die Altklausur, sieh nach, was tatsächlich abgefragt wird, und arbeite von dort rückwärts. Und wenn du bereits ein System hast, das für dich funktioniert: Behalt es. Nutze die KI dann für die Aufbereitung des Materials und plane weiter selbst.
Fang mit der Klausur an, die als Nächstes ansteht. Lade das Skript bei Learnboost hoch, trag den Termin ein und sieh dir an, was für heute vorgeschlagen wird – das sagt dir mehr über die Passung als jeder Text.
Bin öfters später dran beim Lernen, wer kennt's nicht ;) Learnboost hat mir dabei geholfen, in kurzer Zeit das Wesentliche zu erfassen und mich auf das Bestehen zu konzentrieren.
Anna Weyer
Sinnvoll ist der Zeitpunkt, an dem dein Material vollständig ist – in der Regel gegen Ende der Vorlesungszeit. Als Orientierung haben sich vier bis sechs Wochen bewährt, wenn mehrere Klausuren in einer Phase liegen. Früher anzufangen schadet nicht: Der Plan verteilt den Stoff dann auf mehr Tage und die Wiederholungsabstände werden entspannter.
Der Plan rechnet neu, statt einen Rückstand vor sich herzuschieben. Die ausgefallenen Inhalte werden auf die verbleibenden Tage verteilt, und weil das Verfahren nach Schwierigkeit gewichtet, landen die Themen, die ohnehin wackeln, weiter vorn. Bei sehr langen Pausen kurz vor dem Termin ändert das trotzdem etwas an der Zielnote – dann ist es ehrlicher, den Anspruch anzupassen als den Plan.
Nein. Die KI verteilt Stoff über Zeit – sie weiß nicht, dass dein Lehrstuhl drei Kapitel überspringt oder dass eine Altklausur jedes Jahr denselben Aufgabentyp bringt. Diese Entscheidungen triffst du. Der Plan nimmt dir die Rechenarbeit dahinter ab: Wie oft muss was drankommen, damit es am Prüfungstag noch sitzt.